Ein weiteres Gebiet der Kfz-Pflege ist die Lederpflege. In vielen Autos wird von Werk aus an den unterschiedlichsten Stellen Leder verarbeitet und verbaut. Die meisten eingesetzten Leder sind einfarbige Glattlederbezüge, bei denen auf die Lederoberfläche eine Farbschicht aufgetragen ist. Das große Gebiet der Lederpflege wird hier in unterschiedlichste Bereiche unterteilt.
Die Lederreinigung steht bei fast jeder Arbeit an erster Stelle und bereitet das Leder auf die anschließenden Behandlungen vor. Leder verliert durch Abnutzung und Gebrauch an Farbe und Glanz. Dies kann relativ unkompliziert wieder aufgefrischt werden. Risse im Leder oder sogar im darunter liegenden Polster bedürfen einer fachmännischen Reparatur oder in besonders schweren Fällen der Dienste eines Sattlers.
Bei fast jeder Art von Reparatur muss anschließend die Farbe des Leders wieder hergestellt werden. Hierzu gibt es je nach Lederfarbe entsprechende Fahrbaufrischer in der Lederpflege. Schmutz in der Ledernarbung und in den Falten kann zumeist noch selber mit einer Bürste entfernt werden, jedoch bei Abfärbungen oder sogar Reifenabdrücken kann meist nur noch der Fachmann helfen.
Die Lederpflege beinhaltet auch die Versiegelung von Leder. Mit Hilfe spezieller Lederversiegelung wird das Leder vor Abnutzung und Verfärbung nachträglich geschützt. Die Lederversiegelung sollte regelmäßig im Abstand von ein paar Monaten durchgeführt werden, damit das Leder immer gut geschützt ist. Es ist wichtig, dass vor der Versiegelung das Leder gründlich gereinigt wird, um den Schmutz nicht mit zu versiegeln.
Auch hier kann ein Fachmann weitaus bessere Ergebnisse erzielen als die Lederpflegeartikel aus dem Kaufhaus. Da jedes Leder und jeder Schaden am Leder verschieden ist, sollte vor Beginn der Lederpflege genauestens überlegt werden, was zu tun ist. Eine Fachwerkstatt kann auch hier Auskunft erteilen bzw. die Arbeiten professionell vornehmen.