Falls der Lack des beschädigten Bauteils beschädigt wurde muss bei kleineren Verformungen das Bauteil konventionell ausgebeult und instandgesetzt werden. Hierzu werden die für die erforderlichen Bauteile z.B. Radhausverkleidungen an Kotflügeln u.s.w. ausgebaut werden um die Beschädigung von innen her zugänglich zu machen. Nach der der Demontage der Bauteile wird mit dem Ausbeulhammer und dem Handamboß die Verformung wieder beseitigt.
Kleinere Unebenheiten des Blechs werden mit Lötzinn verzinnt um eine perfekte Form zu erreichen. Falls Kanten beschädigt wurden können diese ebenfalls wieder durch Verzinnung nachgebildet werden. Hierbei wird Lötzinn mittels einer Lötlampe verflüssigt und auf das Bauteil aufgebracht. Grobe Unebenheiten werden anschließend mit der Karosseriefeile bearbeitet.
Um einer möglichen Korrosion vorzubeugen wird der innere Bereich des Bauteils mit einer entsprechenden Beschichtung z.B. Sprühwachs oder Unterbodenschutz geschützt. Nach dem wiederherstellen der ursprünglichen Form muss das betroffene Bauteil wieder in der entsprechenden Fahrzeugfarbe nachlackiert werden.
Falls die Beschädigung nicht zu groß ist, kann möglicherweise eine Lackreparatur mittels der Airbrushmethode oder eine sogenannte „Spot Repair“ oder „Smart Repair“ Lackierung in Betracht gezogen werden. Bei größeren Beschädigungen muss das Bauteil allerdings komplett lackiert und falls erforderlich bei kritischen Farbtönen die angrenzenden Teile farblich angepasst werden.