Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht irgendwo in Deutschland ein starkes Gewitter Hagelschäden anrichtet. Die oftmals taubeneiergroßen Hagelkörner können gerade an Kraftfahrzeugen unschöne Dellen und Beulen verursachen und in selteneren Fällen auch die Autoscheiben beschädigen.
Hagel entsteht, wenn Wassertropfen in Gewitterwolken in die höheren Schichten der Atmosphäre gelangen, sich dort soweit abkühlen, dass sie gefrieren und dann wieder Richtung Boden fallen. Dieser Vorgang kann sich viele Male wiederholen, bevor ein Hagelkorn tatsächlich den Boden erreicht. Je öfters sich dieser Vorgang wiederholt, desto größer und schwerer können
die Hagelkörner werden.
Hagelschäden können jeden Fahrzeugbesitzer treffen, da die Gewitter sich meist sehr schnell bilden und dann ihre Eislast abwerfen, noch bevor man sein Auto in Sicherheit bringen kann. Häufig sind nach einem Hagelschlag die Dächer und Motorhauben von Kraftfahrzeugen übersäht mit Dellen. Dabei spielt es meist kaum eine Rolle, wo sich der Wagen gerade befand.
Schutz vor Hagelschaden bieten nur stabile Garagen oder Dächer, unter denen ein Fahrzeug dann sicher geparkt ist. Ein bereits vorhandener Hagelschaden kann allerdings durch eine entsprechende Fachwerkstatt wieder nahezu vollständig repariert werden. Vor allem dann, wenn die Frontscheibe beschädigt wurde, muss diese schnellstmöglich repariert oder ausgetauscht werden.
Schon ein leichter Sprung, verursacht durch Hagelschlag, kann eine Frontscheibe auch nachträglich noch reißen lassen. Geschieht dies bei voller Fahrt, sind die Folgen nicht zu unterschätzen. Die Kosten für die Reparatur übernehmen in den meisten Fällen die Kfz-Versicherungen. Für diese Schäden lohnt es sich meist den Dienst eines Beulendoktors in Anspruch zu nehmen, da dieser auf so etwas spezialisiert ist. Jährlich entstehen in Deutschland umgerechnet mehrere Millionen Euro Verluste durch Hagelschäden.