Nanoversiegelung

Die Nanoversiegelung beruht auf dem Prinzip des Lotuseffektes. Es wird eine nahezu vollständig glatte Oberfläche geschaffen, auf der jegliche Partikel oder Flüssigkeiten abperlen. Die Nanoversiegelung schafft eine zeitlich begrenzte, aber dennoch hochwertige Barriere gegen Schmutz und Ablagerungen.

Die hier verwendete Technologie ist die der Nanotechnologie, die Teilchen oder Objekte im Nanometerbereich beschreibt. Im Falle der Windschutzscheibe wird eine extrem dünne, aber sehr stabile Schicht aus Nanopartikeln auf das Glas der Scheibe aufgetragen. Der Aufbau der Schicht entsteht aus winzig kleinen Partikeln, die sich dicht an dicht aneinander reihen und kleinste Unebenheiten ausgleichen, bis schließlich keine Lücke mehr vorhanden ist.

Diese Schicht verbindet sich nahezu untrennbar mit der Scheibe und kann nur durch mechanischen Verschleiß wieder abgelöst werden. Die nachträgliche Versiegelung hält je nach Beanspruchung ca. ein halbes Jahr. Bei einer werkseitigen Nanoversiegelung beträgt der zu erwartende Schutz mehrere Jahre. Es können unterschiedlichste Oberflächen mit einer Nanoversiegelung versehen werden.

Die Schicht haftet auf nahezu jedem gereinigten und vor allem fett- und tensidfreien Untergrund. Oberflächen wie Glas oder Metall sind von Hause aus glatt. Daher haften hierauf die Nanopartikel nicht so gut wie an porösem oder rauem Material wie Holz oder Stein. Eine vollständige Nanoversiegelung erzielt man durch die richtige Anwendung und Einhaltung aller Verfahrensschritte, angefangen bei der Vorbereitung des Untergrundes bis hin zum anschließenden Auftragen der Nanoschicht.

Um Fehler zu vermeiden und ein möglichst lange anhaltendes Ergebnis zu erzielen, empfiehlt es sich einen Spezialisten für Nanoversiegelungen zu beauftragen. Diese haben die entsprechende Ausrüstung, jahrelange Erfahrungen auch bei schwierigen Oberflächen und sind mit dem neusten Stand der Technik vertraut.